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Grand-Prix-Splitter

veröffentlicht am 23. September 2018

Germany-Speedway-Grand-Prix-Splitter 2018

von Peter Stanislawski (Text & Foto)

Zu spät gekommen
Ein Journalist verpasste die Auslosung der Startplätze durch Bürgermeister Andreas Lange. Laut Plan sollte diese nach dem Training um 18 Uhr erfolgen. Zwei Stunden zuvor ging dieser „Akt“ aber schon über die Bühne. „Schade, ich hätte gern ein Foto für die Presse geschossen“, so der Güstrower.

Aufgewärmt mit Seilspringen
Fredrik Lindgren (#66) hüpfte, genau wie vor einem Jahr, minutenlang im Fahrerlager auf derselben Stelle. Mit einem Seil in der Hand machte der Schwede sich fit für den Rennabend. Auch "Oldi" Greg Hancock sprang minutenlang vor seiner Box in die Luft!

Rivalen nett zueinander
Fast wie Freunde konnte man Nicki Pedersen und Greg Hancock bei Gesprächen im Fahrerlager beobachten. Auf der Bahn wird der Schalter aber „umgelegt“..., da wurde schon mal in der Vergangenheit die Beherrschung verloren!

Novum im Speedwaysport
Unmittelbar nach dem Start brach der Schiedsrichter den Lauf 18 ab und verwarnte gleich drei Fahrer wegen „Zuckungen“ in der Startphase. Das gab es wohl noch bei keiner Veranstaltung! Nur Kevin Wölbert war hiervon nicht betroffen. Beim Rerun kam der Heidhofer am Besten aus den Bändern und holte überraschend drei Punkte.

Mehr Fan geht nicht
Seit Jahrzehnten ist US-Boy Greg Hancock (#45) einer der sympatischsten Fahrer - demzufolge ist seine Fangemeinde auch riesengroß. Was der älteste Grand-Prix-Teilnehmer erlebte, ist schon erwähnenswert. Eine Familie besuchte ihn auf Gut Gremmelin, wo er und sein Team übernachteten. Nach Fotoaufnahmen brachte Hancock die Fans zurück zu deren PKW und staunte nicht schlecht über das Kennzeichen. ...GH 45. Gerührt und mit einer tiefen Verbeugung verabschiedete der 48-Jährige die Familie!


Greg Hancock & Nicki Pedersen