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aktuelles Liga-Nord

veröffentlicht am 08. September 2020

Premierenrennen für die Teterower Hechte

Erstmals seit mehreren Jahren beteiligt sich der MC Bergring Teterow wieder mit einem eigenen Team an einer deutschen Speedwayliga. Ursprünglich waren für die sogenannte „Liga-Nord“ vier Renntage im Jahresprogramm eingeplant, unter anderem auch in der Bergring-Arena. Wegen der weitgehenden Einschränkungen des Rennbetriebes infolge von Corona gibt es nun lediglich ein Ein-Tages-Finale am kommenden Sonnabend in der „SVG AG Arena“ im friesischen Moorwinkelsdamm. Ganz im Sinne der Förderung des Bahnsportnachwuchses wurde der Wettbewerb vor drei Jahren ins Leben gerufen und erfreut sich seitdem wachsender Attraktivität. Vor allem sollen Fahrer Rennpraxis erhalten, die in der Bundesliga noch keine Startmöglichkeiten haben. Laut Ausschreibung gehören mindestens fünf Stahlschuhpiloten zu einem Team, drei jeweils auf 500ccm Maschinen (Senior, U-25 und U-21) sowie zwei C-Junioren  in der 250ccm Klasse. Vier Mannschaften werden nun ab 20 Uhr unter Flutlicht um den Titel kämpfen, das Emsland Speedwayteam aus Dohren, die Nordhastedt-Piraten, Gastgeber und Titelverteidiger MSC Moorwinkelsdamm sowie die Teterower Hechtjungen. Die Teterower Team-Managerin Manuela Ode nominierte für das Finale zunächst die vier klubeigenen Fahrer. Als Kapitän fungiert der Langbahnspezialist Ronny Stüdemann auf der Senior-Position. Dazu kommen mit dem ehemaligen Jugend Vize-Weltmeister Lukas Wegner sowie Maximilian Firniß und Max-Wilhelm Kruth drei talentierte U-21-Fahrer. In der 250ccm-Klasse konnte der Bergringklub Ann-Kathrin Gerdes (Brokstedt) und Bruno Thomas (Leipzig) unter Vertrag nehmen. Ein gemeinsames Training in Teterow war in diesem Jahr leider nicht möglich, weshalb sich Manuela Ode mit sportlichen Prognosen auch weitgehend zurückhält. “Grundsätzlich sollen die jungen Fahrer Spaß haben und natürlich so viele Punkte wie möglich sammeln. Vor allem sind wir aber froh, dass wenigstens der MSC Moorwinkelsdamm ein Rennen veranstalten kann.“

 

Text und Fotos: Hans-Werner Ruge