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Vor Finalläufen war Schluss

veröffentlicht am 16. Mai 2016

~~Wer zu Pfingsten übers Wetter spricht, muss einen ausgeben! Dieses Sprichwort hat seit Jahrzehnten Bestand. Dicke Wolken mit Regen zeigte die Vorschau für Sonntag an. Aber bekanntlich ist das Bergringrennen eine Zweitagesveranstaltung, welche am Samstag beginnt. Und an diesem 14.Mai war noch alles topp!
Nach den Trainingsläufen am Vormittag erfolgte der Start um 13 Uhr. Erste Punktläufe der Quads und Seitenwagen, der 500-er Soloklasse sowie der Gespanne gingen über die Bühne. Den schon zur Tradition gewordenen „Lauf der Nationen“ zum Abschluss des Samstags gewann Enrico Janoschka vor seinem Landsmann Christian Hülshorst und dem Holländer Dirk Fabriek.
Wer am Sonntag sehr früh am aus seinem Bett stieg, konnte noch zuversichtlich sein: Ein strahlend blauer Himmel läutete das Pfingstfest ein. Aber die ersten Wolken zogen mit reichlich Westwind Richtung Teterow. Gegen 8 Uhr kam der erste Schauer in Form von dicken Hagelkörnern. Das hat es wohl so noch nie gegeben auf dem Bergring: Die Grasnabe versteckte sich ein paar Minuten unter diesem weißen Niederschlag - und das Mitte Mai! Die nächsten Wolken ließen nicht lange auf sich warten, immer im Wechsel mit „Mutter Sonne“ und Regenschauern.

Wie gewohnt erfolgte der erste Start punkt 12 Uhr. Alle Fahrer bekamen vor ihrem ersten Rennen die sogenannte „Eingewöhnungsrunde“, um sich mit der Beschaffenheit der Bahn vertraut zu machen. Die Speed-Crosser begannen mit ihren Semifinals, in den anderen drei Klassen ging die Punktejagd weiter. Weiter ging es aber auch mit den Regenschauern. Trotz dieses Umstandes konnten ohne Pause 10 Rennen reibungslos und ohne Unfälle über die Bühne gebracht werden. Das zollt Respekt vor Fahrern und Veranstalter!
Dann kam leider das „dicke Ende“: Punkt- und Vorläufe aller Klassen waren absolviert, die alles entscheidenden Finals standen noch aus. Man mochte gar nicht Richtung Himmel schauen. Der Regen wurde stärker, die Bahn unbefahrbar. Schweren Herzens gab die Veranstaltungs- und Rennleitung den Abbruch über den Streckenfunk bekannt. Die Sicherheit der Fahrer und Zuschauer steht an erster Stelle – und diese war nicht mehr gewährleistet. Rettungsfahrzeuge konnten das komplette Bergringgelände nicht mehr erreichen.
In der Quad- und Seitenwagenklasse sowie bei den Amazonen konnten die Sieger und Platzierten ermittelt werden. Die Ehrungen erfolgten am Nachmittag im Fahrerlager. Ohne Wertung blieben die Soloklasse und Speed-Crosser.
Vier Trophäen fanden 2016 leider keinen Abnehmer: Teterower Hechtjungen- und Speed-Cross-Pokal, das „Grüne Band“ und der legendäre Bergringpokal.

Alle Ergebnisse auf dieser Hompage! www.bergring-teterow.de

 

Der Veranstalter dankt seinem treuen Publikum, den Fahrern, Helfern und Sponsoren.
Pfingsten 2017 sehen wir uns wieder !
Einmal Bergring – immer Bergring!

Text & Foto: Stanislawski

Nichts ging am Sonntag mehr nach Rennen 10 – alle mussten einpacken!